2. Bezirksvorsitzender Schüler zur Lage im Bezirk
Einige persönliche Anmerkungen zu den Vorgängen der
vergangenen Monate.
Wegen des Aus- und Eintritts eines Schachclubs in den Bezirk
Freiburg wie auch in Bezug auf das Auftreten von dessen Vorsitzenden
gab es einige Aufregungen, die einem den Spass an der Arbeit
für den Bezirk gründlich verleidet haben.
Natürlich bestanden Zweifel, dass der Verein seinen Austritt
einfach so erklären konnte, da ein Austritt zumindest aus dem
BSV eine Satzungsänderung als Voraussetzung hat. Aber wenn der
1. Vorsitzende eines Vereines dies in einer Bezirksversammlung so
verkündet, dann war es so und der Bezirk hat dies so
zu akzeptieren und muss auch davon ausgehen, dass der Beschluss
ordnungsgemäß gefasst wurde.
Man darf sich zwar privat über die inneren Angelegenheiten von
anderen Vereinen wundern, aber dem Bezirk steht eine Einmischung in die
inneren Angelegenheiten von Mitgliedsvereinen allerhöchstens,
wenn überhaupt, in besonderen Ausnahmefällen zu: so
z.B. durch besondere Vorschriften hinsichtlich der Satzung, wie es z.B.
der Badische Schachverband von seinen Mitgliedsvereinen verlangt.
Alles andere geht den Bezirk nichts an. Als 1. Vorsitzender des
Schachclubs Ebringen verbitte ich mir schließlich auch
irgendwelche Einmischung des Bezirks in die inneren Angelegenheiten
meines Vereins, und natürlich hat auch jeder andere Schachclub das selbe Recht,
sich jegliche Einmischung in seine inneren Angelegenheiten zu
verbitten.
Der Bezirk hat die Aufgabe, eine
Jugendförderung zu betreiben, was er durch seinen F-Kader
macht, sowie den Spielbetrieb abzuwickeln. Alles andere ist
zunächst einmal Sache der einzelnen Spieler, ihrer Vereine,
des Badischen Schachverbandes oder des Deutschen Schachbundes.
So ist für Vereinswechsel von Spielern der Badische Schachverband,
nämlich dessen Passstelle, zuständig.
Ob ein Turnier DWZ-ausgewertet wird oder nicht, entscheidet zwar zuerst der
DWZ-Sachbearbeiter auf Bezirksebene, aber das letzte Wort hat hier der
Deutsche Schachbund. Die DWZ-Datenbank ist inzwischen zentral.
Winfried Schüler, 2. Bezirksvorsitzender
Bezirksvorsitzender Stückle stellt Amt im Sommer 2007 zur Verfügung
Der Bezirksvorsitzende Heico Stückle will in der kommenden Wahlperiode nicht mehr für den
Bezirksvorsitz kandidieren, wie er in einem offenem Brief an die Bezirksvereine mitteilte, in dem er
sowohl seine Gründe darlegte als auch einen Nachfolger vorschlug.
Der 2. Bezirksvorsitzende Winfried Schüler hat sich noch nicht entschieden, ob er in der nächsten Bezirksversammlung seinen Posten (vorzeitig) zur Verfügung stellen wird.