05.11.2002 - Wie sportlich verhalten sich Vorbilder?
Am 3.11. spielte unsere dritte Mannschaft in der
B-Klasse des Bezirks Freiburg gegen den neu gegründeten Verein
Schachclub Freiburg Wiehre I. Das Konzept der Freiburger ging auf: "An
den ersten Brettern holen wir vier Punkte und irgendwie erreichen wir
noch ein Remis." So war es auch. Vom Prinzip her in Ordnung.
Was ich aber zu bemängeln habe ist, dass den Schülern durch Handzeichen und "Analysen" außerhalb des Spielraumes Tipps gegeben werden und per Handzeichen "unauffällig" dem an Brett sitzenden Spieler "gute Züge" übermittelt werden. Dies halte ich für verwerflich und ausgesprochen unsportlich, zumal es kein Einzelfall war. Ähnliches geschah im vergangenen Jahr im Kampf gegen Heitersheim.
Die Leistung der Verantwortlichen beider Vereine ist sehr hoch zu bewerten, bringen sie doch immerhin 30 bis 40 Schüler an die Schachbretter. Aber wenn den acht- bis zwölf-jährigen Kindern auf diese Weise "geholfen" wird, so werden sie schon im Kindesalter zur Unsportlichkeit erzogen. Und an diesem Punkt sollten sich die Jugendtrainer und die "Spitzenbretter" der Vereine mal Gedanken machen.
Wir haben beide Kämpfe verloren, auf einen Protest aber verzichtet, bei dem die Beweisführung sehr schwierig wäre und um den Eindruck zu vermeiden:"Waldkirch verliert und protestiert."
Um aber unsere Schüler vor solchen Unsportlichkeiten zu bewahren und auch als Hinweis für alle Vereine und Mannschaften schreibe ich diese Zeilen. Die "Vorbildfunktion" für unsere heranwachsenden Schachfreunde kann sicherlich auf andere Weise wahrgenommen werden. Die Schlechtigkeiten dieser Welt werden die Kinder (leider) noch früh genug erleben, es sollte aber nicht auf dieser Ebene geschehen.
Gunter Sponagel, SC Waldkirch
Was ich aber zu bemängeln habe ist, dass den Schülern durch Handzeichen und "Analysen" außerhalb des Spielraumes Tipps gegeben werden und per Handzeichen "unauffällig" dem an Brett sitzenden Spieler "gute Züge" übermittelt werden. Dies halte ich für verwerflich und ausgesprochen unsportlich, zumal es kein Einzelfall war. Ähnliches geschah im vergangenen Jahr im Kampf gegen Heitersheim.
Die Leistung der Verantwortlichen beider Vereine ist sehr hoch zu bewerten, bringen sie doch immerhin 30 bis 40 Schüler an die Schachbretter. Aber wenn den acht- bis zwölf-jährigen Kindern auf diese Weise "geholfen" wird, so werden sie schon im Kindesalter zur Unsportlichkeit erzogen. Und an diesem Punkt sollten sich die Jugendtrainer und die "Spitzenbretter" der Vereine mal Gedanken machen.
Wir haben beide Kämpfe verloren, auf einen Protest aber verzichtet, bei dem die Beweisführung sehr schwierig wäre und um den Eindruck zu vermeiden:"Waldkirch verliert und protestiert."
Um aber unsere Schüler vor solchen Unsportlichkeiten zu bewahren und auch als Hinweis für alle Vereine und Mannschaften schreibe ich diese Zeilen. Die "Vorbildfunktion" für unsere heranwachsenden Schachfreunde kann sicherlich auf andere Weise wahrgenommen werden. Die Schlechtigkeiten dieser Welt werden die Kinder (leider) noch früh genug erleben, es sollte aber nicht auf dieser Ebene geschehen.
Gunter Sponagel, SC Waldkirch